Die Kaskaren sind vielschichtiges menschliches Volk von denen elf Stämme bekannt sind, bis vor kurzem gab es Dreizehn von ihnen, doch zwei wurden in Kriegen mit Ak'Par ausgelöscht. Die Stämme sind sich nicht unbedingt untereinander Grün, so gibt es ein altes kaskisches Sprichwort:
Die Schneefüchse können die Feuerlachse nicht leiden,
die Mondeulen handeln nicht mit den Silberspinnen,
die Sternwiesel machen sich über die Donnerkrähen lustig
und die Nachthasen stehlen alle ihre Kinder,
aber alle hassen sie die Schergen der finsteren Landen.
Werfen wir einen kurzen Blick auf die elf Stämme der Kaskaren, ihre besondere Bedeutung, Handelsgüter und Bräuche. Wichtig: Jeder Stamm ist ein Selbstversorger, nur das was sie im Überfluss produzieren tauschen Sie. Das heißt in fast jeden Stamm findet man auch Lederer, Töpfer, Schmied usw.
- Eisenwölfe: Ein sesshafter Stamm, der im Gebirge Putor lebt. Einziger Stamm der sich darauf versteht Metalle in einem Berg abzubauen. Er beherrscht den Erzhandel in ganz Kaskiem. Der Stamm ist ständig in Scharmützeln und Auseinandersetzungen mit marodierenden Orks und Goblins aus Kar Kardur. Der Tahn wird durch eine Erblinie bestimmt. Die Eisenwölfe sind der einzige Stamm, wo Metallwaffen und Rüstungen verbreitet sind.
- Schneefüchse: Jüngster aller Kaskischen Stämme. Er ist in den letzten Jahren aus Abtrünnigen aus den Sippen der Feuerlachse und Sturmpferde entstanden, später stießen Überlebende der Sippe der Erdbären dazu. Der Stamm ist noch keine hundert Jahre alt und entstand kurz nach dem letzten Krieg gegen Ak'Par. Der Tahn wird durch eine Queste bestimmt, die immer lebensgefährlich ist. Die Schneefüchse sehen sich als Winterkinder und ihre Noaden prophezeiten den langen Winter, bevor er vor dreißig Jahren begann, den nur die Härtesten überleben können. Grundsätzlich greifen die Schneefüchse gerne Magiebegabte an, speziell Frauen. Der Hass gegen Magiebegabte wird zu blinder Wut, wenn diese aus Ak´Par stammen. Die Schneefüchse züchten Kühe die ein besonders dichtes Fell haben und die sie von Weidegrund zu Weidegrund treiben. Sie leben als Nomaden in Asan. Aus dem Fell der Kühe erzeugen sie Wolle, aus der Haut Leder. Mit Beidem handeln sie. Außerdem handeln sie mit dem Fleisch der Kühe in unterschiedlichster Form.
- Sturmpferde: Einst waren die Sturmpferde der Größte aller kaskischen Stämme. Sie folgten den wilden Pferdeherden in Masar, fingen sie und ritten sie zu, um sie danach gegen andere benötigte Waren einzutauschen. Seit dem Anfang des langen Winters ist es für die Sturmpferde schwieriger geworden, der Winter hat die Steppen fest im Griff und immer mehr Pferde finden kein Futter und verenden elend oder werden das Opfer von Raubtieren. Viele Wildpferdeherden verlassen Masan und ziehen in die Ebene von Ka, einige der Sippen der Sturmpferde folgten ihnen, seit dem sind sie nie wieder gesehen worden. Das Schicksal der Sturmpferde steht auf Messers Schneide. Ohne Pferde ist ihre Lebensgrundlage bedroht. Früher kamen die Krieger, die Ulan werden wollten, zu den Sturmpferden um sich die Kunst des Zureitens beibringen zu lassen und ihr Seelenpferd zu finden, doch all dies scheint lange her zu sein, seitdem der lange Winter das Land im Griff hat. Der Tahn wird bestimmt, indem er das wildeste aller Pferde zureiten muss.
- Sonnenschwäne: Nomadisch lebender Stamm der in den Balankaseen lebt. Ein Aul besteht aus mehreren Boten und Flößen die von See zu See reisen. Sie verstehen sich auf das Fischen und das Flechten von Körben und Matten. Geräucherter Fisch, Körbe und Matten von den Sonnenschwänen sind in ganz Kaskiem bekannt. Der lange Winter setzt ihnen auch immer mehr zu, die Seen tauen nur zu kurz im Jahr auf und die Zeit genügt nicht um Fische zu fangen oder das Material für ihre Flechtarbeiten zu sammeln. Der Tahn wird durch einen Wettkampf bestimmt.
- Nachthasen: Sagenumwobener Stamm der Kaskaren, soll überall und nirgends leben. Er stiehlt den anderen Stämmen ihre Kinder. Die Nachthasen tauchen immer wieder in Geschichten von Schlachten auf. Wenn die Lage aussichtslos zu sein scheint, soll sich durch ihr Erscheinen das Blatt gewendet haben.
- Feuerlachse (Bei diesen Stamm spielt der Con): Einziger auf dem Meer fahrender Stamm der Kaskaren, er lebt an den Ufern des Kaskischen Meeres und zieht nicht umher. Sie jagen Robben und Walfische entlang der Küste. Der Legende nach liegt ein Fluch auf allen Kaskaren, deshalb darf niemals ein Kaskare weiter segeln, als bis zu dem Punkt wo er die Küste aus den Augen verlieren würde. Die Feuerlachse stellen Tran, Kerzen und allerlei Waffen und Alltagsgegenständen aus den Knochen des Walfisches und der Robben her und sammeln Bernstein am Ufer des Meeres. Die Feuerlachse sind einer der Stämme, die durch den langen Winter am Wenigsten von ihrer Lebensweise ändern mussten und denen es am besten geht. Der Tahn wird von den Alten und Weisen des Stammes bestimmt.
- Donnerkrähen: Dieser Stamm lebt in Asan, unweit vom Gebiet der Feuerlachse entfernt bis zum Berg Arltau und ist halbnomadisch. Sie bestellen Äcker und leben in befestigen Auls. Sie haben aber auch große Schafherden und ziehen mit ihnen durch ganz Asan. Ein Tahn wird durch Wahl der Ältesten bestimmt. Ein Noade hat dabei kein Stimmrecht, darf aber die Ältesten beraten.
- Blitzbüffel: Die Blitzbüffel sind der kleinste Stamm der Kaskaren, und zugleich der Bunteste. Sie sind fahrende Händler, Schausteller und Viehhirten. Ihre Wanderungen vollziehen sie quer durch ganz Kaskiem. Sie reisen vom Gebiet der Feuerlachse bis zum Gebiet der Silberspinnen und treiben ihre kleinen Rinderherden vor sich her. Die Rinder sind meist geschmückt und haben Schellen um den Hals hängen. Es heißt die Blitzbüffel kennen die Brachen am besten und wüssten wie man die gefährlichen Stellen der Wüstenei umgeht. Es ist sicherlich nicht verwunderlich das die meisten Pevez aus dem Stamm der Blitzbüffel stammen und das viele Väter ihre Töchter vor den gut aussehenden Männern der Blitzbüffeln warnen. Der Titel des Tans der Blitzbüffel wird durch Erbe übergeben.
- Sternwiesel: Die Sternwiesel sind Halbnomaden, die in den Wäldern von Kilsha leben und den häufigsten Kontakt zu den Gobon haben. Sie sind gute Jäger und Sammler und halten sich kleine Schweinerotten in ihren festen Auls die über den riesigen Wald verstreut sind. Sie handeln mit Fellen, Bögen und Lederrüstungen, sowie allerlei Erzeugnisse aus Holz. Der Tahn der Sterwiesel wird über einen Wettkampf bestimmt, wo die Jagdkunst eine große Rolle spielt. Die Sternwiesel verstehen die Donnerkrähen nicht, da diese Felder bestellen und bieten ihnen jedes Mal, wenn sie sie sehen an, in die Wälder zu ziehen. Dort findet man alles was man braucht. Die frohen Zeiten in den Wäldern sind jedoch vorbei. Der Winter ist hier genauso gnadenlos wie überall in Kaskiem und es verwundert nicht dass sie jeden Tag mit Übergegriffen von hungrigen Raubtieren zu kämpfen haben. Seien es Vielfraße, Wölfe oder Bären. Dazu kommt, das in letzter Zeit immer mehr Kreaturen gesichtet worden sind, die nur aus Ak'Par bekannt sind. Diese Wesen halb Mensch - halb Tier, sind aufrecht gehend und mit primitiven Waffen ausgerüstet.
- Mondeulen: Die Mondeulen leben größtenteils zurückgezogen tief in den Tälern und Höhlen des Berges Arltau. Sie leben dort mit ihren Schafen- und Gemsenherden, teils umherwandern, teils sesshaft. Die Mondeulen sind der spirituellste aller Stämme. Aus ihrem Stamm gehen die meisten Geisterseher und Noaden hervor. Das ist wahrscheinlich ihrem Leben in der Nähe zum Berg Arltau geschuldet, da dort die meisten Geister Kaskiems ihre Heimstätte haben. Mondeulen werden von den meisten anderen Stämmen belächelt, aufgrund ihrer spirituellen Weltsicht. Bei den Mondeulen ist es ein Tabu, sich mit jemandem aus den Stamm der Silberspinnen abzugeben, da diese als verdorben gelten. Die Mondeulen tauschen seltene Steine und handeln mit Schafswolle und Stoffen aus Schafswolle. Wer Tahn der Mondeulen werden will, muss sich den Prüfungen von sieben Noaden stellen.
- Silberspinnen: Ruhmreich und weit besungen sind die Taten der Silberspinnen, jener Stamm, der an der Grenze des Landes der lebenden Toten haust. Der Stamm lebt auf Karren, die von Rindern durch die Steppe gezogen werden. Sie kennen die wandelnden Toten am besten und bekämpfen sie, wo sie nur können und ihrer habhaft werden. Ihr Tahn ist eine Legende, angeblich ist dieser Hunderte von Jahre alt.... Der Legende nach stammen die Silberspinnen wie die Mondeulen vom Berg Arltau. Die Silberspinnen handeln selten mit den anderen Stämmen.