Drachenstein ist ein bespielter Hintergrund für die Archipelkampagne. Viele Informationen über das Land findet ihr auf dieser Webseite. Wenn ihr einen Charakter aus Drachenstein spielen wollte wendet Euch bitte an Franky.
Das Erzherzogtum Drachenstein ist Teil des Königreiches Gath. Gut ein Drittel der Fläche des Erzherzogtums bildet die Mark, welche aus Acker- und Weideland sowie aus Auwäldern entlang des Wasva besteht. Hier lebt ein Großteil der zumeist menschlichen Bevölkerung. Im Nordwesten befindet sich der dichte Grunewalde, der eine natürliche, aber auch politische, Grenze zum Herzogtum Timbedien ist. Entlang des Nordens der Mark wird das flache Land durch das Gebiet Schellenhain begrenzt. Diese Landschaft ist geprägt durch sanft bewaldete, größtenteils mit Gras überzogene Hügel. Hier lebt das Volk der Kender. Entlang der Westküste erstreckt sich das mächtige Rothorngebirge. Tief im Gebirge liegt das Zwergenkönigreich Karandor. Diesem länglichen, direkt am Meer liegenden Gebirge entspringen unzählige Quellen, die unzählige Bäche ins Meer beziehungsweise in die Mark rinnen lassen. So entstehen die großen Flüsse im Westen und Süden der Mark, die alljährlich zur Zeit der Schneeschmelze über die Ufer treten. Dieses Gebiet ist weiträumig unbewohnt und auch größtenteils unpassierbar und wird schlicht und einfach von der Bevölkerung die Marschlande geheißen.
Regiert wird das Land von dem alten Herzogsgeschlecht der Manister, welches auf den Gründervater Erfard zurückgeht. Erfard entstammte der königlichen Familie von Gath, weshalb sich der Erzherzog Angulf II von Manister nach Hunderten von Jahren der Abgeschiedenheit Drachensteins wieder dem Königreich Gath anschloss.
Dennoch ist das Erzherzogtum Drachenstein eine Nation mit einigen demokratischen Strukturen. Die Bürger der einzelnen Ortschaften und Provinzen wählen ihre Bürgermeister und Kronvögte direkt für fünf Jahre.
Erst vor kurzem wurde ein großer Krieg gegen Barbaren und dunkle Kreaturen aus den Marschlanden ausgetragen. Die drachensteinischen Truppen siegten, doch sind viele Dörfer und Gegenden rund um Elchfurth und entlang der Marschlande verwüstet worden. Noch immer ziehen marodierende Trollockhorden und Barbaren an den Ausläufern der Marschlande umher.