Eine Gilde ist eine Bruderschaft von Handwerkern, Händlern oder sonstigen Gewerbetreibern, die sich zusammengeschlossen haben, um ihre Dienstleistungen zu kontrollieren und vor Fremden zu schützen. In ganz Drachenstein liegen fast alle wichtigen Handels- und Gewerbeaktivitäten in den Händen mächtiger Gilden, die zuweilen auch Druck auf den Rat der Dreizehn und das Herzogenhaus ausüben können. Die Rechte und Pflichten der Gilden sind im Kodex Verbalus (siehe dort) festgehalten.
Im Gegensatz zu den ländlichen Gegenden der Nation werden die Städte stark von den Gildenaktivitäten dominiert; es sind diese Aktivitäten, mit denen die Existenz einer Stadt erst gerechtfertigt zu sein scheint.
Die Gilden haben vor allem eine Aufgabe; für die wirtschaftliche Sicherheit ihrer Mitglieder zu sorgen. Dies geschieht hauptsächlich durch eine Begrenzung der verfügbaren Meisterstellen auf einem Markt. Eine Meisterstelle ist die von einer Gilde für einen anerkannten Meister gewährte Erlaubnis, in einem bestimmten Gebiet ein eigenes Unternehmen zu leiten. Ungeachtet einiger Variationen kennt eine Gilde im Allgemeinen drei Rangstufen:
Lehrlinge, Geselle und Meister.
Lehrling: Die Lehrzeit in einem Gildenbetrieb gilt als Privileg, das üblicherweise dem ältesten Kind eines Meisters gewährt wird. Die Gilde kann noch weitere Lehrstellen gestatten, die zuweilen an Kinder zahlungskräftiger Eltern, die das Lehrgeld aufbringen können, vergeben werden. Doch allzu oft nimmt ein Meister junge Leute zu sich, weil er ihr Talent entdeckt hat und bildet ihn für lau aus. Die Lehrzeit dauert je nach Gilde drei bis sieben Jahre.
Gesellen und Meister: Die Regeln über den Aufstieg vom Lehrling zum Gesellen sind in jeder Gilde unterschiedlich. Es kann sein, dass der Kandidat vor dem Rat der Gildenvorsteher ein Gesellenstück abliefern oder eine Prüfung bestehen muss. Zumeist jedoch genügt die Bestätigung eines Lehrmeisters, dass die Lehrzeitbeendet ist. Jedoch ist es auch bekannt, dass so mancher Meister den Lehrling mit Absicht die Anerkennung als Geselle verweigert, auf das er weiterhin billige Arbeitskräfte hat. Jedoch sind dies Gor ungefällige schwarze Schafe und den Fünfen sei Dank gibt es nicht viele von ihnen.
Gesellen erhalten neben Kost und Logis einen Lohn, in der Regel zwischen einen und zwei Drittel von dem eines Meisters. Nach einer vorgegebenen Gesellenzeit, zuweilen bis zu fünfzehn Jahre zumeist jedoch wesentlich kürzer, kann der Geselle bei der Innung einer Gilde vorsprechen,
um Meister zu werden. Dazu sind bei jeder Gilde gewöhnlich positive Referenzen von mindestens drei Meistern erforderlich und immer eine praktische oder schriftliche Prüfung.
Innung: Alle Meister sind stimmberechtigte Mitglieder in den provinzialen Gildenräten, auch Innungen genannt. Sie wählen aus ihren eigenen Reihen einen Gildenvorsteher, diese wiederum bestimmen untereinander einen Gildenmeister. Die Innungsvorsteher sind für die Verwaltung der Gilde verantwortlich; außer im Falle besonders reicher Gilden üben die meisten Vorsteher ihre Arbeit als Meister weiterhin aus. Der Gildenmeister präsentiert die Gilde vor den Hohen der Nation und den anderen Gilden.Zuweilen keine einfache Aufgabe.
Apothekergilde
Lehrzeit: 5 Jahre
Apotheker haben das Monopol auf das Sammeln, zubereiten und Verkaufen von Kräutern und Arzneien in Dörfern und Städten. Fast alle Meister führen Geschäfte,
in denen sie Kräuter von Wandergesellen und professionellen Kräutersammlern erwerben, weiterverarbeiten und verkaufen. Die Heilpflanzen werden als Heiltränke und Medizin zubereitet und an die Bevölkerung
verkauft, zuweilen ist auch ein Apotheker ein hervorragender Alchemist, der so manche Wundertinktur herstellen kann.
Gilde des Arcanen Wissens
Lehrzeit: 7 Jahre
Die Gilde aller drachensteinischen Zauberkundigen, hier sind Akademie- und Freie Magier genauso vertreten, wie weiße Frauen, Druiden und Gelehrte. Sie alle haben gemein, dass sie IGMAS Gabe anrufen
können. Die Gilde gewährt keine Konzessionen und hat keine festgelegte Struktur. Es gibt Lehrlinge und Gesellen, zumeist so genannte Studiosis, doch die wenigsten Meister bilden mehr als einen in
ihrem Leben aus, denn wer die verborgenen Künste ausübt, ist viel zu sehr mit seinen Studien befasst, um viel von der Außenwelt zu bemerken. Die Gilde ist zwar schwach
organisiert, jedoch sind viele ihre Mitglieder sehr machtvoll.
Bogenergilde
Lehrzeit: 3 Jahre
Die Gilde der Bogner hat das Monopol auf Entwurf, Herstellung und Verkauf von Armbrüsten, Ballistas und Langbögen. Vor allem Halbelfen und Zwerge findet man unter ihnen. So haben sich die Zwerge auf Armbrüste und Ballistas spezialisiert und die Halbelfen auf die Bögen. So mancher Langbogen von einem Halbelfenmeister vermag es, den Pfeil über tausend Schritt zu schleudern und ihn dann noch in sein Ziel zu
bringen.
Gastwirtsgilde
Lehrzeit: 3 Jahre
Gastwirte haben das Monopol auf die Führung von Wirtschaften und Verkauf von gegorenen Getränken. Die meisten Gasthäuser brauen ihr eigenes Bier, während sie Weine und Schnaps von Händlern einkaufen. Herbergen bieten dazu noch
Schlafgelegenheiten gegen Zeche an, dies dürfen nur Gastwirte in Drachenstein. An vielen Herbergen ist die Werkstatt eines Stallmeisters angeschlossen – der Stallmeister arbeitet zumeist auf Kosten des Wirtes nur selten auf eigene Zeche.
Gerbergilde
Lehrzeit:3 Jahre
Die Mitglieder dieser Gilde haben als einzige das verbriefte Recht in Drachenstein Häute und Felle aller Art zu verarbeiten und Lederwaren zu verkaufen. Das Geschäft eines Meisters kann eine Gerberei sein, wo
Häute verarbeitet werden oder ein Laden, in dem Lederwaren, wie Stiefel, Gürtel, oder Peitschen feilgeboten werden. Lederne Rüstungen und Sättel fallen unter das Monopol von Waffenschmieden und Stallmeistern, doch auch diese kaufen die
gegerbten Häute für diese Zwecke von den Gerbern. Gerbereien liegen fast immer außerhalb von Ortschaften auf der Windabgewandten Seite, da zum gerben übel riechender Urin verwendet wird. Gerber kaufen Rohhäute und Felle von jedermann
obwohl sie die meisten von örtlichen Gutshöfen und Kaufläuten beziehen.
Glasbläser
Lehrzeit: 4 Jahre
Die Kunst der Glasbearbeitung ist eines der streng geschützten Geheimnisse in Drachenstein, gar viele Leute verdächtigen die Glasbläser magische Mittel zur Ausübung ihrer Arbeit zu verwenden. Für
die meisten Bewohner Drachensteins sind Glasfenster unerschwinglich, aber ein Meister verdient trotz allem recht gut, in dem er Phiolen, gläsernes Geschirr oder gefärbtes Glas für die Reichen Drachensteins herstellt.
Ein Lehrling muss bei seinem Leben schwören, keinem Fremden zu sagen, wie Glas hergestellt wird, verraten sie es doch, so soll ihr Herz von einem Glassplitter getroffen werden. Vieler Verräter der Gilde sind schon an diesem Fluch gestorben.
Schmiede & Schlosser
Lehrzeit: 3 Jahre
Die Gilde hat fast sämtliche Metallverarbeitungen in Drachenstein in ihrer Hand mit Ausnahme der speziellen Arbeiten der Gold- und Waffenschmiede. Ein Meister der Metallverarbeitung kann in einem feinen Haushalt angestellt sein, oder als Besitzer einer großen Werkstatt in einer Stadt arbeiten. Die Meisten sind jedoch einfache Dorfschmiede. Unabhängig von der Größe seines Betriebes wird ein guter Schmied immer ein wichtiges Mitglied einer Ortsgemeinschaft sein, stellt er doch Pflüge, Äxte, Beile, Töpfe und viele andere Dinge des täglichen Lebens her. Das Pflegen von Rüstungen und Waffen dürfen sie auch, jedoch keine Schwerter und Rüstungen herstellen. Viele Grobschmiede stellen auch Hufeisen her, angepasst werden diese jedoch durch den Stallmeister. Viele Zwerge sind in dieser Gilde zu finden.
Eine besondere Stellung in der Gilde nimmt der Schlosser und Waffenschmied ein. Ein Schlosser stellt Schlüssel und Schlösser her, bauen sie ein und reparieren sie, die meisten sind auch vertraut mit komplizierten Mechanismen. Sie werden oft hinsichtlich der Form und Platzierung von Geheim- und Falltüren, bei den Edlen und Reichen sehr beliebt, um Rat gefragt.
Waffenschmiede genießen hohes Ansehen, vor allen beim Adel und den Milizen Drachensteins. Das drachensteinische Heer und viele Wehrorden haben gebundene Waffenschmiede. Die Preise für Waffen und Rüstungen sind sehr hoch, da ihre Herstellung sehr aufwendig ist. Gefrate Schlosser und Waffenschmiede sind besonders die Zwerge die in Drachenstein leben.
Juweliere
Lehrzeit: 3 Jahre
Ein Juweliermeister ist ein erfahrener Gold und Silberschmied, Graveur und Edelsteinschneider, oft spezialisiert auf eine dieser Künste. Manche Meister konzentrieren sich auf das Gravieren von Metall und stellen Siegel für hohe Herren her.
Kaufleute und Wucherer
genannt
Lehrzeit: 3 Jahre
Kaufleute sind Gildenmitglieder, die sich mit dem An- und Verkauf von Waren oder als Vermittler derartiger Geschäfte beschäftigen. Die meisten Kaufleute sind einfache Händler, die ihre Güter im gleichen Land ein- wie auch verkaufen. Jedoch wagemutige Händler sind im Auslandshandel tätig. Einige von ihnen spezialisierten sich auf exklusive Geschäfte mit Pelzen, Wein oder Büchern. Kaufleute dürfen ihre Waren in Städten und Ortschaften nur auf den Marktplätzen feilbieten, auf dass sie nicht das Geschäft der ansässigen anderen Gildenmeister verderben. Viele Ortschaften nehmen eine Marktplatztratte von den Händlern, sieht man jedoch, dass die Händler auch aus dem Sortiment der Gerber, Glasbläser, Grobschmiede, Kerzenmacher, Parfümeure, Salzsieder, Töpfer, Tuchmacher und Juweliere Waren feilbieten dürfen, scheint dies nur gerechtfertigt. Als weiteres dürfen nur Kaufleute sich als Geldwechsler und Geldverleiher, gegen Gewinn betätigen, so genanntes wuchern. Einige Kaufleute haben sich gänzlich auf das Wuchern spezialisiert. Die Zinsraten der Wucherer liegen bei 5 – 20% des Jahres und sind in monatlichen Raten zu zahlen. Edle und angesehne Bürger kommen bekanntlich in den Genuss von niedrigeren Zinsen.
Kerzenmacher
Lehrzeit:3 Jahre
Kerzenmacher haben das Monopol auf die gewerbliche Herstellung und den Verkauf von Kerzen, Lampen und dergleichen. Viele weiten diese Tätigkeiten noch aus, indem sie Schiffe ausrüsten und eine Art Krämerladen führen, in dem Sie auch Honig feilbieten.
Köhlergilde
Lehrzeit: 3 Jahre
Diese Gilde befasst sich mit dem Verkauf von Holzkohle, Steinkohle und in den Städten Naaban, Elchfurth und Erfardsburg Feuerholz. Kohle ist selten in Drachenstein und sehr teuer, wird aber in manchen reichen Häusern Drachensteins zur Beheizung ihrer Wohnräume verwendet. Die wichtigsten Kunden der Köhlergilde sind Grob- und Waffenschmiede.
Kurtisanengilde
Lehrzeit: 5 Jahre
Kurtisanen bieten vielfältige paxagefällige Dienste an. Man sollte sie nicht als gewöhnlichen Huren betrachten, zumal ihre Häuser hinsichtlich Luxus und Etikette weit über dem üblichen Angebot auf den einschlägigen Straßen der großen Städte rangieren. Die Häuser, auch Bordelle genannt tragen solch schillernde Namen wie „Zur lächelnden Maid“ oder „Haus der sieben Freuden“ Die Gilde ist lose organisiert. Sie „erwirbt“ die meisten ihrer attraktiven jungen Mädchen und Knaben über Vermittler von deren verarmten Vätern, ein besseres Schicksal, als sie andernfalls zu erwartet hätten. Die jungen Leute werden in den paxagefälligen Künsten unterrichtet und erhalten dafür einen festen Vertrag, der sie sieben Jahre an ein lizenziertes Haus bindet. Nach dieser Zeit darf sich die Kurtisane bzw. der Gesellschafter zur Ruhe setzen, sich einem anderen Haus anschließen oder als Teilhaber in dem bisherigen Haus verbleiben. Mitglieder dieser Gilde sind immer kostspielig, je nach Haus und Wunsch des Kunden kosten ihre Dienste von fünf Drachengroschen bis zu einem Drachentaler (Gold) pro Besuch und die großen Damen und Herren des Gewerbes verlangen zuweilen das zehnfache Honorar. Die meisten Weiber und Kerle die in dieser Gilde sind setzen sich zur Ruhe ehe sie dreißig sind und ein jeder kann sich sicher sein, dass sie ein schönes Sümmchen zusammen gespart haben… Auch Paxa scheint den Gildenmitgliedern hold zu sein, niemals ist eine Kurtisane an Krankheiten am Schaft oder der Blume erkrankt noch bekommen sie ungewollt ein Kind.
Müller & Mühlenbauergilde
Lehrzeit: Müller 3 Jahre, Mühlenbauer 5
Jahre
Die Gilde der Müller und Mühlenbauern ist eine der mächtigsten und einflussreichsten Gilden in Drachenstein, da sie über den Besitz und die Handhabung aller Mühlen im Lande verfügt. Die meisten Mühlen werden nur zum Mahlen des Korns verwendet und fast alle Gutshöfe und Dörfer haben zumindest eine Mühle. In Drachenstein gibt es eine große Anzahl von Wassermühlen, besonders an den großen Flüssen der Mark findet man sie häufig, an der Küste Angelmars findet man zuweilen Windmühlen. In Drachenstein, Igma und Gor sei’s gedankt, gibt es keine Mühle mehr, die von Muskelkraft bedient wird. Die Mühlen gehören meistens der Gilde selbst und werden an freie Müllermeister verpachtet. Ein Müller behält normalerweise ein fünftel des Korns das er vermahlt, dies ist sein Lohn. Jenes verkauft er an Kaufleute weiter.
Einige Müller sind zugleich Mühlenbauer –sie sind Handwerker die mit diesen riesigen Maschinen vertraut sind. Einige Edle und das Militär beschäftigen Mühlbauer für die Wartung von großen Geräten wie Zugbrücken oder Rotzen.
Parfümeure
Lehrzeit: 4 Jahre
Diese Gilde befasst sich mit der Herstellung und dem Verkauf von Seife und Parfüm. Die Gilde ist sehr verschwiegen, was ihre genauen Kunstgeheimnisse angeht. So kommt es auch, dass sich nur die Reichen und Edlen Parfüm leisten können. Jedoch Seife wird mittlerweile in so genannten Manufakturen hergestellt. Werkstätten, wo bis zu hundert Stücke Seife pro Tag hergestellt werden können. So ist das Waschen mit Seife in Drachenstein sehr weit verbreitet, vor allen seit dem Gelehrte festgestellt haben das Schmutz krank machen kann, aber die Seifenlauge davor schützt, wenn man sich einmal in der Woche mit Seife den Körper außen schrubbt.
Salzsiedergilde
Lehrzeit:3 Jahre
Salzsieder haben das Monopol des Einzelhandels und des Herstellens von Salz, eines der wichtigsten Mineralien, da es für gar viele Speisen benötigt wird, aber auch um Fleisch lange haltbar zu machen. Salz wird in Drachenstein am kaskischen Meer gewonnen, in so genannten Salzpfannen. Hier wird Meerwasser verkocht bis nur noch Salz in den Pfannen zu finden ist. Zuweilen treiben einige Salzsieder auch Handel mit den Zwergen Karandors, die tief in ihren Stollen auch Salz zu sieden scheinen, jedoch wesentlich erfolgreicher als an der Küste der Nation. Jedoch nimmt sich der Preis für das Salz nicht viel, obwohl das Salz der Zwerge wohlschmeckender ist.
Stallmeister
Lehrzeit: 3 Jahre
Die Mitglieder dieser Gilde sind die einzigen in Drachenstein die ein Recht haben auf Zucht, Pflege und Verkauf von Pferden. Ein Stallmeister muss die Führung von Stallungen, die Herstellung von Zaumzeug, die Behandlung von Pferdekrankheiten und die Pferdezucht beherrschen. Ein fähiger Stallmeister wird respektiert und gut bezahlt, vor allem im Heer Drachensteins sind viele von ihnen zu finden. Außerhalb der meisten Ortschaften gibt es einen eingezäunten Gildenanger, auf dem die Pferde grasen.
Steinmetze
Lehrzeit: Architekt 7 Jahre, alle anderen 3 Jahre
Die Gilde der Steinmetze ist die mächtigste in Drachenstein. Einige Steinmetze sind erfahrene Architekten, die hohe Ehren genießen und gute Einkünfte haben, die meisten sind jedoch einfache Steinbrecher, Steinmetze und Maurer. Die Gilde der Steinmetze hat ein striktes Monopol auf das verarbeiten von Stein. Die meisten Gildenmitglieder leben in befestigten Dörfern und Städten, wo sie Häuser und Wehranlagen errichten und flicken. Viele Zwerge sind in dieser Gilde zu finden.
Töpfer
Lehrzeit: 3 Jahre
Diese Gilde hat das Monopol auf die Herstellung und den Verkauf von Keramik. Die Töpfer kaufen Ton und andere Rohstoffe um Töpfe, Vasen, Urnen, Tiegel, Krüge und zahlreiche ähnliche Dinge anzufertigen. Die besten Töpfermeister Drachensteins stammen aus dem Volk der Kender. Sie erschaffen Tiegel und Töpfe von großer Schönheit.
Tuchmacher
Lehrzeit: 3 Jahre
Die Tuchmacher sind eine große Gilde, obliegt es doch ihnen den feinsten Zwirn in die richte Form zu bringen. Die Meister beherrschen die Künste eines Nähers, Handschuhmachers und Klöpplers. Viele Tuchmachermeister haben in den großen Städten des Reiches Manufakturen eingerichtet, wo sie Kleidung mit einer Großzahl von Lehrlingen und Gesellen herstellen, aber so manch ein Edler und Reicher hat auch seinen eigenen Tuchmacher auf der Lohnliste.
Zeltmacher
Lehrzeit: 3 Jahre
Zeltmacher haben das Monopol auf Herstellung von Zelten und Baldachinen. Sie fertigen Standplanen für Markthändler und Pavillons für die Reichen an. Sie weben Leinen aus Flachs, das sie an Schiffbauer, Kaufleute und Kerzenmacher verkaufen. Das Militär des Landes beschäftigt einige Zeltmacher, die große Jurten fertigen, wo die Krieger in Krisenzeiten nächtigen können.
Zimmerleute
Lehrzeit: 3 Jahre
Zimmerleute bilden neben den Müllern, Steinmetzen und der Kaufmannsgilde eine der größten und wichtigsten Gilden Drachensteins. Sie erzeugen eine Reihe von stattlichen Waren, wie Möbel, Truhen, Fässer, Wagen, Dachstühle und Fachwerke. Ein Meister hat zumeist die Fertigkeiten eines Schreiners, Küfers und Wagners. Zimmerleute haben oft unter der Leitung eines Baumeisters mit der Errichtung von Gebäuden zu tun.