NAABAN:
Stadtbeschreibung: Der Wasva fließt durch die blühende Stadt und teilt sie in die Ober- und Unterstadt. Die Stadt ist durch zwei Stadtmauern geschützt, die sie gänzlich umschließen. Händler bringen Waren auf dem Wasva, genauso wie auf den Kronstraßen in und aus der Stadt. Drei Stadttore führen in die Unterstadt. Die Unterstadt nimmt die größte Fläche der Metropole ein. Hier leben Handwerker, Händler und Gelehrte, auch die Stadtgarnision ist hier zu finden. Das Zentrum der Unterstadt ist der Altmarkt, hier preisen Händler ihre Ware an. Unweit des Altmarktes steht der fünfeckige Tempel des Pentatioms. Er ist ganz aus weißem Marmor und schwarzem Granit. Der Tempel ist das spirituelle Zentrum der Stadt, in der Gebetshalle können zu Andachten bis zu sechshundert Gläubige Platz finden. Altare und Schreine aller Fünfe findet ein Jeder in der Kirche, sowie ihre Geweihten und Priester.
Der Stadtpark ist seit der so genannten Feenplage ein verwunschener Ort. Mehrere Biestinger haben sich hier niedergelassen, auch in einem der Forellenteichen lebt ein Nöck und eine Nixe.
Die Magierakademie der Stadt befindet sich im alten Herzogenpalast. Gegenüberliegend befindet sich die große Bibliothek. Jenes Gebäude, welches das größte Wissen in Drachenstein beherbergt, viele Gelehrte, auch aus anderen Ländern, durchsuchen die alten Bücher und Skripte. Zum Teil wurden in den Archiven Schriften gefunden, die die ersten menschlichen Siedler nach Drachenstein brachten und die wesentlich älter sind, als das Herzogtum. Schenken und Bordelle, sowie das Stadion bringen Kurzweil. Die Naabaner wetten gerne, vor allem auf Hunde- und Pferderennen. Auch werden hier Ritterturniere abgehalten.
Eine Brücke führt über den Wasva in die Oberstadt, dieser Stadtteil ist erst um 980 entstanden, als der neue Herzogenpalast gebaut wurde. Die Strassen sind hier stärker bewacht als in der Unterstadt. In der Oberstadt sind die Residenzen anderer Länder. Das Theater ist hier zu finden und auch das Ratz, das beste Gasthaus in der ganzen Stadt. Alle großen Handelhäuser führen hier Kontore und so manch ein vermögender Bürger des Landes lebt hier oder besitzt ein Haus. Im Zentrum der Oberstadt steht der Herzogenpalast, geschützt von zwei Wassergräben und einer Wehrmauer. Die Drachengarde patrouilliert entlang des Palastes und kontrolliert auch Passanten. Das Schloss ist nicht protzig, jedoch ein beeindruckender Bau. Von hier aus werden die Geschicke des Landes gelenkt. Auch der Rat der Dreizehn tagt im Palast. Unweit des Palastes ist eine Filiale des Bankhauses Drachenstein.
Einige wenige Diebe und Bettler halten die Büttelschaft auf trab, sie hat mehr mit illegalem Glücksspiel und dem Straßenstrich in der Unterstadt zu schaffen.
ERFARDSBURG:
Stadtbeschreibung: Die Stadt des Klerus wird Erfardsburg genannt, haben doch in ihr die Pentaten des Pentatioms ihren festen Sitz. Zentrum von Erfardsburg und selbst schon von Meilen weit aus sichtbar ist der Fünf-Götter Tempel, das höchste Gebäude der Stadt, wenn nicht sogar in ganz Drachenstein. Diese riesige Sakralgebäude scheint sich gut einhundert Schritt in den Himmel zu Bohren. Fünf reichverzierte Türme bilden die Ecken eines Pentagrammes über das eine Kuppel gebaut wurde. Die Tempelanlage ist so riesig das gut dreihunderthundert Geistliche, Wachen und Diener in ihr leben. Die mehrstöckige Gebetshalle fasst gut 1500 Gläubige. Der Tempel ist von einen großen Park umgeben, der zum Flanieren und Verweilen einlädt. An der Westseite des Parkes steht die Erfardskrypta, wo die Gebeine des legendären Gründervater Drachensteins liegen. Eine überlebensgroße Statue steht vor dem Grabmal des Namensgebers der Stadt. Südlich des Parkes erstreckt sich der Marktplatz. An einen jeden Tag ist hier viel buntes treiben zu beobachten und Marketender aus allen Provinzen Drachensteins und weit darüber hinaus preisen hier ihre Waren an. Die örtliche Filiale des Bankhauses Drachenstein, das Rathaus wie auch das Storchennest , das beste Wirtshaus der Stadt findet ein Besucher am Rande des Marktplatzes. Am nördlichen Ende des Parkes steht trutzig die Garnison mit einen weitläufigen Exerzierplatz. Von Früh bis Abends trainieren und marschieren hier Infanteristen, Ulanen und Schwertschwestern. Östlich wird der Park von der Kronhallen eingegrenzt. Hier residiert der Kronvogt Damors, samt Provinzverwaltung. Das langgezogene Gebäude dient sowohl als Amtssitz wie auch als Gerichtsgebäude. Eine Reihe von Kämmerer arbeitet ihr um Steuern einzutreiben oder die Grenzen von Grundstücken zu verwalten.
Wirft man einen Blick aus einen der Türme des FÜNF-Göttertempels über die Provinzhauptstadt Damors, so scheint die restliche Stadt aus kleinen, kunterbunten Fachwerkhäusern zu bestehn die sich eng an eng schmiegen und nur selten eine schmale Gasse zum passieren offen lassen. Die Balken und Träger der Häuser sind reich verziert, eingekerbt und profiliert. Die Fassaden sind bunt getüncht. Die Giebel der Häuser schmücken meist Symbole der Fünfe oder der Gilden. Der Boden der Gassen besteht aus gestampften Lehm, nur die Hauptstrassen sind gepflastert. Wenn im Frühjahr oder im Herbst die Regenfälle die Lehmstraßen aufweichen steckt man allzuleicht bis in den Knien im Schlamm.
Der MORSanger befindet sich am nördlichen Stadtrand, wo er auf die Stadtmauer stößt. Die Stadt ist von einer gut vier Schritt hohen Stadtmauer mit Pechnasen und Wehrgängen umgeben. Drei Stadttore öffnen den Besucher und Pilgern die Stadt im Westen, Norden und Osten. An jeden der Feiertagen zu Ehren eines der Fünfe strömen zu hunderten Gläubige in die Stadt, in jener Zeit machen die Wirtshäuser und Schenken ihren größten Umsatz. Aber auch zwielichtiges Gesindel ist dann auf den Strassen zu finden, die Beutel schlitzen oder bei Hüttchenspielen den Ahnungslosen das Geld aus den Taschen ziehen.
ELCHFURTH:
Stadtbeschreibung: Elchfurth, einst das Handelszentrum Drachensteins, ist durch den Marschlandkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das Hafenviertel wurde während der Belagerung der Stadt durch die Horden der Barbaren und Trollocks fast vollständig zerstört und befindet sich wieder im Aufbau.
Die Gesamte Stadt ist von einer gut vier schritt Dicken, begehbaren Wehrmauer umgeben, jeweils ein Tor öffnet Händlern und Besuchern die Stadt nach Norden, Westen und Osten. Im Westen ist zugleich ein großes Reußentor für Schiffe die den Wasva hinauffahren. Hoch über der Stadt, auf einer Klippe drohnt die Academia Leviatan in einer alten Burg. Elchfurth besteht aus drei unterschiedlichen Stadtvierteln, dem Fischviertel, der Speicherviertel und dem Elchdorf. Das Fischviertel besteht aus Lehmhütten und Bretterbuden, nur wenige Steinhäuser stehen in diesem Viertel. Vor allem die Kaianlagen dominieren das Bild des Viertels. Der Wasva mündet hier in das Kaskische Meer. Nicht selten wird dieses Viertel in einem Sturm überflutet. Hier leben vor allen Fischer, Hafenarbeiter, Tagelöhner, Schneider, Gerber und andere Mitglieder niederer Zünfte die nicht in einer Gilde organisiert sind. Die meisten Leute in diesen Viertel sind Schlitzohren und schlagen sich mit List und Tücke durch das leben. Doch verbindet sie, wie alle Elchfurther eines gemeinsam, ihr stolz auf ihr Heim. Im mitten einer stürmischen und sich veränderten Welt stellt ein mit Liebe eingerichtetes Zimmer oder Haus eine Ort der Geborgenheit dar, der von allem geschäftlichen freigehalten wird. Die Elchfurther trennen strickt privates und geschäfftliches, und wer von einem Elchfurther nach Hause eingeladen wird, sollte tunlichst vermeiden über Geschäfte zu reden, wenn nicht in der Einladung von einem Geschäftsessen die Rede war. Gewöhnliche treffen für Geschäfte und Verhandlungen finden hingegen in Kontoren, Kanzlein oder einer Taverne statt. Die Tavernen im Hafenviertel haben einen schlechten Ruf und nicht selten endet eine Zecherei dort in eine Schlägerei. Das Fischviertel geht noch an den Kaianlagen in das Speicherviertel über. Als Grenze zwischen Hafenviertel und Speicherviertel sehen die Elchfurther den Fischmarkt an, einen großen unbebauten Platz. Tag ein, Tag aus, bieten Fischer ihre gefangenen Meeresfrüche an. Im Speicherviertel stehen riesige Lagerhallen aus rotem und braunem Ziegelstein. Mannshoch oder höher Stapeln sich Fässer voll Pöckelfleich, Räucher- und Stockfisch. Lastkräne und Ladebäume stehen zwischen den Hallen und an den Kais. Mit ihren schweren Lastnetzen verladen Sie Kisten und Fässer. Vor allen Schauerleute, Fuhrwerke und Lastträger verbreiten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang emsige Betriebsamkeit. Hinter den riesigen Lagerhäusern scheinen sich die Häuser der Handwerker und Arbeiter verstecken zu wollen. Meist auch auch gebrannten Ziegel erbaut bilden sie das eigentliche Zentrums Elchfurths. Hier befinden sich einige Manufakturen aber auch die Markthalle und das Rathaus. Die Markthalle ist ein sehr großer Flachbau an dem in jeden Tag des Jahres Waren aus ganz Drachenstein und darüber hinaus feilgeboten werden. Bis auf Meeresfrüchte, sollte hier ein jeder das finden was das Herz begehrt. In der Mitte der Halle steht eine Überlebensgroße Statue der Göttin Eris, der Göttin der Freiheit und des Handels. Zwei Bordelle finden sich nicht unweit vom Kai entfernt und viele Tavernen, Gasthäuser und Wirtsstuben bringen Kurzweil in den Alltag. Das aus schwarzen Basalt erbaute Ratshaus grenzt an einen Park. Der Stadtpark ist die Grenze zu Elchdorf, dem besten und kleinsten Viertel der Stadt. Es liegt etwas erhöht auf einen kleinen Hügel und viele Patrizier und reiche Gildenmeister liesen hier ihre Villen erbauen. Hier lebt der ungekrönte Geldadel Drachensteins. Das Haus zum Ollyphanten. das beste Hotel in der Stadt, ist hier neben dem ehemaligen Hauptsitz des Bankhaus Drachenstein zu finden. Söldner verrichten neben der Stadtwache hier ihren Dienst und sorgen für Recht und Ordnung, wie es ihre Auftraggeber wollen. Das Viertel wurde während des Krieges nach den Hafenviertel am stärksten verwüstet, jedoch kehrten die meisten reichen Familien zurück und bauten ihre alten Anwesen noch Protziger und Pompöser wieder auf.
Das illegalle Glücksspiel, Diebstahl und Raub sind jene Verbrechen, welche die Elchfurther Büttel nicht zur Ruhe kommen lassen.
VALLUVA: Ein wehrhaftes Holzfäller- und Köhlerdörfchen mitten im Reichsforst. Hier residiert der Ritterorden der Weißen Wölfe. Sie Schützen das Umland vor den Horden aus den Marschlanden. Ein Großteil des Holzes in Drachenstein stammt aus den Reichsforst und wird als Baumaterial oder Holzkohle weiterverarbeitet. So prägt das Dorfbild von Valluva das Militär, die Köhler und Holzfäller. Ein Sägewerk steht am Rande des Dorfes.
Der Reichsforst ist kein natürlich gewachsener Wald, sondern ein Nutzwald, der immer wieder aufgeforstet wird.
SMELSDORF: Ist das einzige Fischerdorf mitten in der Mark, doch nicht nur von der Fischerei lebt hier die Bevölkerung sondern auch von vielen wandernden Volk, da der Smelssee als Ausflugsziel vieler Naabaner gilt. Vor allen die Reichen und Mächtigen des Landes verbringen vor allen den Sommer in ihren kleinen Villen rund um den See.
NORDUG:
Stadtbeschreibung: Nordug ist die kleinste Stadt Drachenstein und die "Hauptstadt" des Auenfeldes. Die Malerkolonie, wie sie spötisch von vielen nicht Auenfelder bezeichnet wird, ist der Sitz des Bankhaus Drachensteins und eine Stadt die sich ganz den schönen Künsten und der Natur verschrieben hat. Hier leben einige Auelfen, die sich der menschlichen Kultur angepasst haben oder sich in einen Menschen verliebt haben. Sehr viele Halbelfen kommen aus Nordug und seiner Umgebung. Nordug ist ein ruhiger , beschaulicher Ort. Die Häuser sind zumeist aus Stein mit Stroh oder Rieth gedeckt. Die Academia Sylphia mit ihren hohen Magierturm befinden sich ausserhalb des Dorfes auf einen alten Bauernhof. Auch soll es einige Hexen in der Stadt geben und sogar ein Druide soll Unweit Nordugs hausen. Zwei besondere Plätze zeichnen die Ortschaft aus. Das Igmarium, ein dreistückiges Hausin dem zu Ehren der Herrin IGMA die neuesten Kunstwerke ausgestellt werden oder Philosophische Dispute in aller Öffentlichkeit abgehalten werden und das Publimkum sich rege an den Diskussionen beteiligen soll. Das Igmarium wird von einen alten Igmapriester geleitet und steht gegenüber des Tempel des Pentatioms. Als zweiter einzigartiger Ort in Drachenstein dürfte der Weidenplatz sein. Auf den Weidenplatz, wie der Name es schon vermuten lässt stehen neun große uralte Weiden. Jedoch ist das nicht alles, diese Weiden sind die Heimstädte einiger Auelfen, die Baumhäuser in die Weiden gebaut haben. Es scheint das die Weiden keinen Schaden davon getragen haben.