Miliz & Büttelschaft, die Wahrer des Rechts in Drachensteins

Im Herzogtum Drachenstein gibt es Milizen und Büttelschaften die das Land und die Leute beschützen und das Gesetz aufrechterhalten.

Büttelschaft

Ein Büttel kann jeder Bürger Drachensteins werden, der von einen Schulzen oder Bürgermeister ernannt wurden ist. Wichtig ist, das ein Büttel die Getzte Drachensteins kennt, lesen, schreiben und rechnen und sich seiner Haut wehren kann.  Ein Büttel ist für das Recht und Gesetz in einer Ortschaft zu ständig. Er erhält einen Sold und muss die Bürger der Ortschaft und der umliegenden Strassen schützen und Straftaten aufklären. Ein Büttel trägt den Rot Weißen Wappenrock Drachensteins.

Der Staatsorden der Draconier

Allgemeines
Seit einigen Jahrzehnten gab es kaum Kontrolle der Bürgermeister, Kronvögte, Gilden, des Klerus und anderer Personen von Stand im Herzogtum Drachenstein. Seine Hoheit Angulf II erkannte diesen Missstand und gründete im Jahre 1203 den Staatsorden der Draconier.

Der Orden stellt im Herzogtum Drachenstein die Staatspolizei dar. Er ist in folgenden Funktionen tätig:

  • Strafverfolgung
  • Anklage
  • Gerichtsbarkeit

Der Orden der Draconier untersteht direkt dem Herzog. Sie ermitteln vorwiegend bei schweren Straftaten, im Bereich des Gildenrechtes, Finanzen und dem Klerus. Sie setzen meist dort ein, wo die Büttelschaft nicht weiterkommt oder Personen vom Stande. Der Orden ist unabhängig von der Büttelschaft und stellt auch eigene Richter.
Der Eintritt in den Orden ist in der Regel eine Entscheidung für das ganze Leben. Das Mitglied wird auf Lebenszeit berufen und legt ein feierliches Gelübde ab, indem es schwört sich zuerst mit besten Kräften dem Staat und dem Herzog einzusetzen, die übertragenen Ämter uneigennützig auszuüben, den Vorgesetzen gehorsam zu sein, Ordensgeheimnisse zu wahren und sich jederzeit achtungsgebietend zu verhalten. Außer bei Vergehen gegen geltendes Gesetz kann ein Ordensmitglied nicht entlassen werden. Es muss jedoch jede angewiesene Funktion übernehmen. Der Herzog kann sogar ein Mitglied aus dem Ruhestand zurückrufen. Im Gegenzug erhält das Mitglied nicht nur eine feste Besoldung mit regelmäßiger Erhöhung sondern hat auch Anspruch auf Pension und besonderen Schutz durch den Herzog, den Staat und den Orden.


Die Organisation des Ordens

In mehreren Ortschaften Drachensteins ist ein so genanntes Kommissariat eingerichtet. In einem Kommissariat arbeiten mehrere Sekretäre, ein paar Adjutanten und ein Kommissar.
Ein Kommissar hat zudem das Recht (wie z.B. auch Kronvögte, Bürgermeister und Schulzen) Amtsdiener einzustellen.

  • Amtsdiener:    sind niedrige Hilfsschreiber und erledigen Botendienste
  • Sekretär:    benötigt eine akademische Ausbildung, führt Archive, Korrespondenzen und Rechnungsbücher, müssen eine Eignungsprobe ähnlich der Gesellenprüfung der Gilden ablegen, zum Teil auch zusammen mit Adjutanten bei Ermittlungen im Außendienst tätig
  • Adjutant:    sind für konkrete Ermittlungen zuständig, je nach akademischer Vorbildung als Finanz-, Gilde- und Strafermittler tätig, treten als Ankläger auf
  • Kommissar:    Führung eines Kommissariats, besitzt große Befehlsgewalt und Verantwortung, Studium der Rechtskunde ist Voraussetzung, kann als Richter auftreten in folgenden Fällen: bei Befangenheit des normalerweise zuständigen Richters, bei Straftaten die den Klerus oder Gildenmeister betreffen, sie sind dem Reichsadvokaten Rechenschaft schuldig
  • Reichsadvokat: der oberste Geschäftsträger des Herzogs, ist der ständige Rechtsvertreter des Herzogs, leitet die Staatsadvokatur in Naaban, er führt Anklage bei Fällen in denen der Herzog als Richter auftritt


Die Reichsadvokatur
Hier befindet sich das Archiv aller verhandelten Straftaten seit dem Jahr 1181. Die Advokatur ist größter Rechtsberater des Herzogs und arbeitet zusammen mit der Krone die Gesetze aus. Wenn ein Bürgerbrief neu beantragt wird (Ausnahme Neugeburten) muss der Aussteller des Bürgerbriefes sich bei der Reichsadvokatur über eventuell vorgefallene Straftaten der betreffenden Person erkunden, um diese auf dem Bürgerbrief zu vermerken.

Der Staatsorden der Falken

Im Jahre 1067 gründete seine Hoheit Radulf den Staatsorden der Falken. In jenen Tagen gab es in Drachenstein kein Botenwesen, aber die Bevölkerung wuchs. Drachenstein blühte unter der Regentschaft seiner Hoheit auf, neue Siedlungen wurden gegründet und Bestehende befestigt. Das Land wurde kurz zuvor in jene Provinzen unterteilt, die ein jeder in Drachenstein bis heute kennt. Die Straßen waren in jener Zeit nicht so gut ausgebaut und vielerorts gab es noch viel Wildnis und machte das Reisen beschwerlich. Um das sich ausbreitende Land besser regieren zu können, ersann Radolf gemeinsam mit den legendären Waldläufer Ben Seilinger einen Botendienst, der das Wort der Krone verkünden sollte und um Nachrichten zwischen den offiziellen des Landes auszutauschen. Zwischen allen Ortschaften und an den wichtigsten Straßen und Kreuzungen wurden Stationen der Falken erbaut, an denen zuweilen offizielle Herbergen angeschlossen sind. Schnelle Läufer und Reiter überbringen die Nachrichten von einer Station zur nächsten, wo ein neuer Reiter oder Läufer diese aufnimmt und zur nächsten Station oder dem Bestimmungspunkt überbringt. Ben Seilinger leitet selbst bis in das hohe Alter die Falken und stellte mit seinen Frauen und Männer so manchen Geschwindigkeitsrekord auf, der den Falken einen so guten Ruf verschafft hat. Das Haupthaus der Falken befindet sich in Naaban. Die in braun gekleideten Falken erhalten eine fünfjährige Ausbildung, in der sie oft lange Zeit auf sich alleine gestellt sind, wenn sie Botschaften in die unzivilisierten Gegenden Drachensteins überbringen müssen. Besonderer Wert wird in der Ausbildung auf Lesen und Schreiben, Etikette, Heilkunde, Wildnisleben, Selbstdisziplin und den Umgang mit Schwert und Bogen gelegt. Für die meisten Falken ist Reiten eine Selbstverständlichkeit, aber es gibt bis in die heutige Zeit noch einige Läufer. Am Ende ihrer Ausbildung müssen die Diener des Staatsordens der Falken ein Gelübde ablegen den Staat und der Krone die ihm übertragenen Aufgaben als Boten mit besten Kräften zu erledigen, die Botschaften weder zu veruntreuen oder gar zu lesen, diese mit dem Leben zu beschützen, seinem Vorgesetzten Gehorsam zu sein, Ordensgeheimnisse zu wahren und immer freundlich und korrekt der Bevölkerung Drachensteins und befreundeter Länder entgegen zu treten. Verstöße gegen den strengen Kodex der Falken wird mit Ausschluss bestraft. Die Boten stehn in Drachenstein unter dem Schutz der Krone, ein Angriff auf sie wird mit dem Tote bestraft, in jüngster Zeit sind die Falken als Botendienst in NeuRhaetikon anerkannt und dienen der Korrespondenz zu Lande zwischen den Ländern. Im Ausland besitzen sie den Status eines Botschafters. Auch Privatpersonen können die Dienste der Falken benutzen, jedoch verlangen die Falken dafür eine ordentliche Geldsumme die durch die Dringlichkeit und weite der Strecke sowie alle auf den Weg möglichen Gefahren berechnet wird. In Kriegszeiten werden die Falken als Militärboten eingesetzt. Die alljährliche Aufnahmeprüfung der Falken finden zwischen den 25. und 27. Julanter in der Wildnis Auenfelds statt. Die Kandidaten müssen an den Tagen des Wettbewerbes harte Prüfungen bestehn, bevor sie als sogenannte Grünschnäbel von den Orden aufgenommen werden. Der Mühe Lohn ein Falke zu sein ist neben dem hohen Ansehn in der Bevölkerung auch seine sehr gute Besoldung und eine Pension im Alter.

Organisation:

  • Grünschnabel: Nach bestandener Aufnahmeprüfung in Ausbildung des Ordens, meist für innerländische Korrespondenz zuständig
  • Schwinge: Erfahrener Bote, werden für spezielle Korrespondenz oder im Ausland eingesetzt
  • Klaue: Leiter einer Falkenstation Auge: Anführer der Falken, Verwaltung, Aufnahme von neuen Mitgliedern, Reschaft gegenüber der Krone
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